Was hat Social Media mit Demokratie zu tun?

Bild: KI generiert mithilfe OpenAI

Gerade für Jugendliche ist der Einfluss, den Social Media auf die Entwicklung westlicher Demokratien hat, immer noch schwer nachvollziehbar. Häufig empfinden sie ihre Aktivitäten auf TikTok, Instagram und Co. als privat und politisch nicht beeinflusst. Immer mehr Pädagog:innen ist aber bewusst, dass Social Media längst ein zentraler Aushandlungsort für gesellschaftliche Normen und Betätigungsfeld politischer Akteure ist.

Das „Social Media Lab“ bietet geschützten Übungsraum

Mit dem „Social Media Lab“ hat das Institut für Berufliche Bildung (HIBB) eine Simulationssoftware entwickelt, welche es Schüler:innen ermöglicht, die Perspektiven verschiedener politischer Akteure innerhalb von Social Media kennenzulernen. In Form eines Rollenspiels sind die Schüler:innen mal im Kommunikationsteam der fiktiven Hamburger Partei „NOVA“, mal Influencer und mal Bürger:innen. Ziel ist es, dass sie die Mechanismen der Plattformen verstehen und Social-Media-Phänomene wie Shitstorms oder Deepfakes kritisch hinterfragen können. Sie lernen, wie Social Media professionell genutzt wird und welchen Einfluss sie auf politische Meinungsbildung hat. Damit steigt mit ihrer Medienkompetenz auch ihre demokratische Resilienz.

Nutzen können dieses Angebot alle Gruppen aller berufsbildenden und allgemeinbildenden Schulen. Für den Zugang ist eine Anmeldung durch die Lehrkraft notwendig und das HIBB übernimmt die Lizenzkosten. Alle weiteren Informationen können bei den verantwortlichen Personen erfragt werden.